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Geschichte und Geografie

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Die Insel Faial wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entdeckt und in einigen zeitgenössischen Atlanten als „Insula de Ventura“ bezeichnet. Die Besiedlung der Insel begann 1460 in der Gegend von Cedros und zwar von Einwanderern, die vor allem aus dem Norden Portugals stammten. Später kamen Flamen, die sich in einem Tal ansiedelten, das noch heute als Ort der Flamen (Flamengos) bekannt ist.

 

Im 19. Jahrhundert, zur Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Liberalen und Absolutisten, schlugen sich die Einwohner von Faial auf die Seite der Liberalen. Der liberal gesinnte König D.Pedro IV. besuchte die Insel im Jahre 1832. Im folgenden Jahr wurde Horta aus Dankbarkeit für die Unterstützung der liberalen Sache das Stadtrecht verliehen. 1876 begann der Bau des Hafens von Horta, der bald zu einem wichtigen Zwischenstopp für Atlantikschiffe wurde.

1919 wurde Faial zum Zwischenlandeplatz für das erste Flugzeug, das den Atlantik überquerte. Die geographische Lage der Insel war entscheidend für die Wahl der Pan American Airlines, sich dort niederzulassen, wie auch für den Standort der Station für interkontinentale Unterseekabel, an der französische, englische, italienische, deutsche und amerikanische Gesellschaften beteiligt waren. Auch in den beiden Weltkriegen spielte die Insel Faial wegen ihrer strategischen Lage eine wichtige Rolle.

Im Jahre 1957 brach etwa einen Kilometer von der Küste entfernt in der Nähe des Felseninselchens Capelinhos ein Vulkan aus. Aus der Vulkanasche entstand eine kleine Insel, die später durch einen Isthmus mit der Insel Faial verbunden wurde und heute den Namen Ponta dos Capelinhos trägt

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